Quelle: DAZ, 16.7.2023

Mit einem Entwurf einer Freiflächengestaltungssatzung untermauert der von Bruno Marcon im Stadtrat vertretene Verein „Augsburg in Bürgerhand“ seine Vorstellung eines besseren Klimaschutzkonzeptes.

Fast alle bayerischen größeren Kommunen besitzen eine Freiflächengestaltungssatzung. Eine solche Satzung sei ein besonders wichtiger Bestandteil eines städtischen Klimaschutzkonzeptes, um die bioklimatische Belastung für die Bevölkerung und auch für andere Arten und Biotope zu reduzieren. Weiterlesen auf DAZ.

Stadtrat Marcon greift die Stadtregierung wegen Baumfällungen an

Stadtrat Marcon greift die Stadtregierung wegen Baumfällungen an

Quelle: Augsburger Allgemeine, 13.8.2022

Augsburg in Bürgerhand wirft der Stadt vor, die eigene Verordnung auszuhebeln. Bäume würden vor allem als Hindernis und Kostenfaktor gesehen.

Die Wählervereinigung Augsburg in Bürgerhand greift die Stadtregierung scharf wegen ihrer Planungen zu den Baumfällungen auf dem Bahnhofsvorplatz an. Das CSU-geführte Baureferat und das von den Grünen geführte Umweltreferat hebelten die eigene Baumschutzverordnung aus, mit der wertvoller Baumbestand eigentlich geschützt werden solle. Weiterlesen auf Augsburger Allgemeine …

Hier finden Sie unsere Pressemitteilung.

Kahlschlag im Stadtgebiet: Aufruf zu Bürgerprotest

Kahlschlag im Stadtgebiet: Aufruf zu Bürgerprotest

Quelle: DAZ, 8.8.2022

Da die Stadt Augsburg bei ihren Entwicklungsplänen wenig Rücksicht auf Bäume im Stadtgebiet nimmt und weitere Fällungen plant, ruft die politische Gruppierung Augsburg in Bürgerhand zu Protesten auf.

„Gewachsene Bäume haben große Bedeutung für die Klimaresilienz: Sie verbessern die Luftqualität und filtern klimaschädliche Gase aus der Luft. Sie sorgen für Verschattung und verringern damit die Aufheizung. Sie fördern die Biodiversität und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Mit umfangreichem Selbstlob („neue Dimension der Klimapolitik“) hat die schwarz-grüne Stadtregierung Ende Juli das Klimaschutzkonzept Blue City in den Stadtrat eingebracht. Verbunden mit diesem Konzept ist das Versprechen, (endlich) wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung anzuschieben. Weiterlesen auf DAZ …

Hier finden Sie die vollständige Presseerklärung.

Stadt setzt Kahlschlag von Bäumen im Stadtgebiet fort

Stadt setzt Kahlschlag von Bäumen im Stadtgebiet fort

Quelle: Erklärung von Augsburg in Bürgerhand, 7.8.2022

Planungen für den Bahnhofsvorplatz Ost sehen Fällung von bis zu 45 Bäumen vor. Augsburg in Bürgerhand ruft zu Protesten auf!

Die Liste ist lang: Weit über 100 gesunde und gestandene Bäume wurden in der vergangenen Zeit in der Halderstrasse, auf dem Königsplatz, vor dem Staatstheater, bei der Staatsbibliothek gefällt: Bei zahlreichen Baumaßnahmen wird ohne Beachtung der Baumschutzverordnung die Motorsäge an geschützten Bäumen eingesetzt. Jüngstes Beispiel ist die Bauplanung in der Carron-du-Val-Strasse, die die Fällung von 13 eingewachsenen, wertvollen Bäumen vorsieht.

Hand in Hand hebeln das Bauamt, unter dem CSU-Referenten Merkle, und das Umweltamt, unter dem Grünen-Referenten Erben, die Baumschutzverordnung aus, die erst vor zwei Jahren zum Schutz vor Baumfrevel und willkürlichen Baumfällungen überarbeitet worden war.

Gewachsene Bäume haben große Bedeutung für die Klimaresilienz: Sie verbessern die Luftqualität und filtern klimaschädliche Gase aus der Luft. Sie sorgen für Verschattung und verringern damit die Aufheizung. Sie fördern die Biodiversität und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Mit umfangreichem Selbstlob („neue Dimension der Klimapolitik“) hat die schwarz-grüne Stadtregierung Ende Juli das Klimaschutzkonzept Blue City in den Stadtrat eingebracht. Verbunden mit diesem Konzept ist das Versprechen, (endlich) wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung anzuschieben. Die erste Maßnahme nach der Verabschiedung des Konzepts ist jetzt allerdings die beabsichtigte umfangreiche Abholzung von Bäumen.

„Die Bürger müssen Schwarz-Grün nicht an ihren salbungsvollen Versprechungen messen, sondern an dem was sie tun“ drückt Stadtrat Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand) seine Kritik an den Versäumnissen der Vergangenheit aus. „Der Regierung fehlt nicht nur ein schlüssiges Klimakonzept, sie ist immer noch getrieben von der Ideologie, dass städtisches Grün ein Hemmnis und ein Kostenfaktor in der Bauplanung darstellt“, führt Stadtrat Marcon weiter aus. Um die Schaffung vollendeter Tatsachen zu verhindern, hatte Marcon daher im Juli einen Dringlichkeitsantrag in den Stadtrat eingebracht, den Antrag zur Bauplanung des Bahnhofsvorplatzes aus der Tagesordnung zu nehmen. Tatsächlich wurde der Antrag nicht verabschiedet und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Zur Aufklärung über die geplanten Fällungen hat besonders die Baum-Allianz beigetragen, welche vorab die Presse über die beabsichtigten Fällungen informierte. Augsburg in Bürgerhand drückt der Baum-Allianz die vollständige Unterstützung bei ihrem weiteren Protest aus. Die Fällungen der wertvollen Bäume muss unbedingt verhindert werden. Die Bauplanung muss in der Richtung überarbeitet werden, dass sie nicht nur keine Fällungen mehr vorsieht, sondern den Baumbestand besonders auch im südlichen Teil des Bahnhofvorplatzes (wo schon in der Vergangenheit mehrere Bäume gefällt wurden) durch Bäume mit großem Stammumfang erweitert.

Hier die Pressemitteilung als PDF-File.

Petition unterschreiben: Kein Verkauf der Hindenburg-Kaserne gegen Höchstgebot

Petition unterschreiben: Kein Verkauf der Hindenburg-Kaserne gegen Höchstgebot

Im Augsburger Antonsviertel soll die Hindenburg-Kaserne (ehemalige Gemeinschaftsunterkunft) von der Staatsregierung gegen Höchstgebot veräußert werden. Dagegen setzen sich Bürger zur Wehr und haben eine Petition gestartet. Mit der Petition soll erreicht werden, dass das Gebäude als Konzeptvergabe veräußert wird. Dafür soll die Stadt das Gebäude und den dazugehörigen Grund und Boden selbst erwerben.

Schon am 15.5. haben fast 100 Bürger auf einer Kundgebung vor der Hindenburg-Kaserne gegen die Absicht der Staatsregierung protestiert. Sie gaben ihre Befürchtung zum Ausdruck, dass bei einem Verkauf gegen Höchstgebot Bauspekulanten angezogen werden. Durch Luxussanierungen droht ein Anschieben der Wohnpreise im Antonsviertel.

Durch den Erwerb der Kaserne hätte die Stadt ein wichtiges Gestaltungselement für den Stadtteil selbst in der Hand. Mit Vergabe im Erbbaurecht und Konzeptvorgabe könnte die Stadt massiven Einfluss auf Konzepte und Preise nehmen. Mit einer Konzeptvergabe an sozialverträgliche Wohnprojekte könnte einer Luxussanierung der Boden entzogen werden.

Hier Petition unterschreiben

Hier finden Sie den dazugehörigen Flyer

Besuchen Sie uns auch auf unserem Infostand am Samstag, 17. Juli 2021, 11:00 – 17:00 Uhr, Kongresshalle (Eingang Nord)

Die Petition liegt auch bei Schreibwaren Jacobs und Probuch in der Gögginger Straße aus

Gegen Immobilienspekulation – Für Erhalt der Diesel-Villa und der Rotbuche

Gegen Immobilienspekulation – Für Erhalt der Diesel-Villa und der Rotbuche

Kundgebung am Samstag, 13.3.2021, 11:00 Uhr Hochfeldstr. 15/Ecke Neidhartstraße

In der Hochfeldstraße 15 soll die dortige „Diesel-Villa“ abgerissen und ein profitträchtiger Neubau an ihrer Stelle errichtet werden. Von Fällung bedroht ist auch eine über 100-jährige Rotbuche im Innenhof des Anwesens.

Der geplante Abriss ist ein Beispiel dafür, wie wertvolle Bausubstanz vernichtet und durch Neubauten mit hochpreisigen Wohnraum ersetzt werden soll. Das gesamte Ensemble, inklusive der Rotbuche, soll geschützt werden. So fordert es eine Initiative von Bürgern aus dem Stadtteil Bismarckviertel und die Baum-Allianz Augsburg.

Bruno Marcon, Mitglied im Vorstand der Baum-Allianz Augsburg fordert die Erstellung von Erhaltungssatzungen im gesamten Stadtgebiet: „Erhaltungssatzungen sind ein kommunales Instrument im Kampf gegen Immobilienspekulation und Gentrifizierung, für den Erhalt des Stadtbildes und von Milieus. In solchen Satzungen muss auch ein Schutz von Bäumen und städtischem Grün als prägend für das Orts- und Landschaftsbild mit beinhaltet sein.“

Die Baum-Allianz Augsburg e.V. führt am Samstag, 13.3.2021 um 11:00 Uhr am Anwesen eine Protestkundgebung durch, um die Vernichtung des Ensembles zu verhindern. Wegen dem Symbolcharakter des geplanten Abrisses ruft sie alle Bürger zur Teilnahme auf. Mehr dazu auf der Website der Baum-Allianz.

Eine Bürgerinitiative aus dem Bismarckviertel hat eine Petition gestartet, um Erhaltungssatzungen zu verwirklichen. Die Petition kann hier unterschrieben werden.