Quelle: Augsburg in Bürgerhand: Pressemitteilung, Augsburg, 16.02.2026
3-Punkte-Programm für öko-soziale Transformation – 1.000 Start-ups mit öko-sozialer Ausrichtung für die Region
Mit einem 3-Punkte-Programm möchte Augsburg in Bürgerhand dem Abbau von Arbeitsplätzen in der Region entgegenwirken. Besonders im Dienstleistungssektor und bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KuM) sieht die Augsburger Wahlvereinigung Entwicklungsmöglichkeiten durch gezielte Förderungen.
Der OB-Kandidat und Listenführer zur Stadtratswahl von Augsburg in Bürgerhand, Bruno Marcon: „Wir lehnen es ab, dass weiterhin öffentliche Finanzmittel für Großkonzerne verschleudert werden. Wir fordern einen Zusammenschluss von Wirtschaft, Forschung und Politik, um endlich die Versäumnisse und falschen Ausrichtungen der Vergangenheit zu beenden.“
Im Mittelpunkt dieser Förderung steht ein „Innovationshub“. Durch diesen soll eine strukturelle Verknüpfung von Stadt, Hochschulen und KuM hergestellt werden. Eine entsprechend ausgestattete Koordinierungsstelle der Stadt soll Start-ups und Neugründungen fachlich begleiten. Bei Fördermaßnahmen sollen die Stadt und die Tochter Stadtsparkasse unmittelbar Verantwortung übernehmen.
Mittel zur Anschubfinanzierung müssen so bereitgestellt werden, um das herausfordernde Ziel zu verwirklichen, 1.000 Start-ups mit öko-sozialen Ansätzen zu fördern. Dazu OB-Kandidat Bruno Marcon: „Augsburg soll ein Profil entwickeln für einen nachindustriellen Standort mit ökosozialen Innovationen. Wenn Maßnahmen des Innovationshubs greifen, könnten sich schon bald erste Erfolge bei regionalen Projekten der Energieeffizienz, der Wasserstofftechnologie, der Digitalisierung und der Kreislaufwirtschaft zeigen.“
Zudem fordert Augsburg in Bürgerhand die Einrichtung eines Projekts „Beschaffungsmodell Augsburg“. Durch dieses soll die öffentliche Nachfrage auf die regionale Wirtschaft ausgerichtet sein. Dazu gehört das Ankurbeln von städtischen Pilotprojekten mit der kleinen und mittelständischen Wirtschaft in öko-sozialen Bereichen, um die regionale Kreislaufwirtschaft zu fördern. Außerdem sollen auch um die Beschaffung von regionalen Agrarprodukten und Lebensmitteln beschafft werden, um die regionale Landwirtschaft zu bewahren.