Quelle: Augsburger Allgemeine, Nicole Prestle, 3.7.2020
Ende Juli wird der Stadtrat über die Entwicklung der Kosten diskutieren. Die Stadtregierung will an den Sanierungsplänen festhalten, doch die Opposition hält die Ausgaben für zu hoch. Worum es in der Sitzung gehen wird
Auf ein Neues: In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause wird der Stadtrat Ende des Monats wieder über die Theatersanierung diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kostensteigerung des Projektes auf bis zu 321 Millionen Euro und die Frage, ob es Sparmöglichkeiten gibt. Die Bauverwaltung will den Politikern an diesem Tag eine finanziell leicht abgespeckte Variante zur Abstimmung vorlegen. Schon jetzt deuten sich Debatten an, selbst ein zweites Bürgerbegehren ist nicht ausgeschlossen. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine
Quelle: Augsburger Allgemeine, Nicole Prestle, 2.7.2020
Die Sanierung des Augsburger Staatstheaters könnte zu einem finanziellen Desaster werden. Doch Stadt und Freistaat wollen daran festhalten
Augsburg Die Theatersanierung droht für die Stadt Augsburg zum finanziellen Desaster zu werden. Wie berichtet, könnte der Umbau des Vierspartenhauses (Schauspiel, Musiktheater, Ballett und Konzert) statt 186 am Ende bis zu 321 Millionen Euro kosten. Eine Summe, die bei der Opposition, aber auch bei Bürgern auf Kritik stößt. Vom Bund der Steuerzahler hat die Stadt nun ebenfalls einen Rüffel bekommen – für ihre „miserable Planung“. Weiterlesen in der Augsburger Allgemeine
Siehe hierzu auch unsere Pressemitteilung
Quelle: Stadtzeitung, Markus Höck, 28.6.2020
„Die Katze ist aus dem Sack!“ So beginnt die Vereinigung „Augsburg in Bürgerhand“ (AiB) ihre Pressemitteilung zur Theatersanierung. Die Stadt hat dazu am Mittwoch bekannt gegeben, dass sich der vom Stadtrat vorgegebene Kostenrahmen nicht einhalten ließe. Für AiB ist der Fall klar: Nun muss ein Bürgerentscheid das weitere Vorgehen bestimmen.
Eigentlich sind die Spielregeln für die Theatersanierung eindeutig festgelegt. 186,3 Millionen Euro darf sie kosten, nicht mehr. 113,5 Millionen Euro sind dabei für die Instandsetzung des Großen Hauses vorgesehen. Hier läuft aktuell alles nach Plan, auch kostenmäßig. Anders bei Bauteil II, also dem Neubau einer kleinen Spielstätte, Verwaltungsgebäuden, Proberäumen und Werkstätten hinter dem Großen Haus. Weiterlesen in der Stadtzeitung
Quelle: DAZ, Siegfried Zagler, 9.11.2019
Debatte: „Diese Planung muss gestoppt werden“ – Der Streit um die Theatersanierung geht weiter
Die Kritiker der aktuellen Sanierungspläne haben seit gestern eine weitere Stimme mit Gewicht zu verzeichnen: Bruno Marcon und seine Initiative „Augsburg in Bürgerhand“ haben sich zu Wort gemeldet. Es müsse nun darum gehen, am Kennedy-Platz die Kostenspekulationen zu beenden, Seriosität und Planungssicherheit sollen verlässliche Parameter werden, damit die gesamte Wahrheit des Projekts auf den Tisch komme, und zwar vor der Kommunalwahl. Weiterlesen in Die Augsburger Zeitung
Hier finden Sie unsere Presseerklärung vom 8.11.2019
Kostenspekulation beenden – Seriosität und Planungssicherheit müssen einziehen
Pressemitteilung, 8.11.2019
Die bisherige Kostenplanung für den Umbau des Theaters ist Geschichte. Das verantwortliche Planungsbüro hatte in einer Stadtratssitzung im Juli diesen Jahres bekannt gegeben, dass die Kosten für den Bauabschnitt II (Lager, Schauspielhaus, Werkstätten, Verwaltung) mit über 20 Millionen Euro überschritten werden. Eingeräumte Puffer von 25 Millionen Euro sind fast aufgebraucht. Für das Haupthaus (Bauabschnitt I) drohen ebenfalls weitere, bisher ungenannte Kosten. Die bisherige Bauplanung konnte nicht mehr aufrecht erhalten werden. Mit heißer Nadel wurde durch Umplanungen versucht, die Kosten auf die ursprüngliche Schätzung zu reduzieren. Noch äußert Theaterintendant Bücker, dass die Umbauplanungen den Anforderungen des Theaters entsprechen. Doch die bisherige, fehlerhafte Kostenkalkulation lässt die Wahrscheinlichkeit wachsen, dass alle Vorgaben keinen Bestand mehr haben werden. Hier weiterlesen