BILDUNG

  • Schulen und andere Bildungseinrichtungen als vielfältige Begegnungszentren des interkulturellen Austauschs.
  • Ausbau der städtischen Investitionen in städtische Schulen.
  • Nachmittagsangebote als anregende und abwechslungsvolle Bereicherung der Entwicklung durch Kooperation mit verschiedensten Institutionen und Einrichtungen (z.B. Sportvereine, You- und Cityfarm, Erlebnispädagogik …).
  • Keine Instrumentalisierung der Schüler für Marketing von Großfirmen.
  • Einhaltung der Garantie für wohnortnahe KITA-Plätze.

Die Entwicklung der städtischen Schulen, Kindergärten und anderen städtischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen hin zu stadteilverbindenden Orten der Begegnung und des interkulturellen Austauschs soll gefördert werden. Es sollen geborgenheitsspendende, gemeinsam gestaltete Orte gebildet werden, die von den Bürgern genutzt und mit instand gehalten werden (Aktionstage/-Nachmittage) und von fest angestelltem, fair bezahltem Reinigungspersonal gepflegt werden.

Die Stadt hat diese Entwicklung durch angemessene Investitionen in notwendige Umbaumaßnahmen, zum Brandschutz, zur Sanierung der sanitären Anlagen sowie zur Ausstattung mit Spielplätzen und anderen Bewegungsangeboten für den Pausenhof zu fördern. Die Grundausstattung mit ausreichend qualitativen Lehrmitteln und deren Finanzierung darf nicht durch werbende Unternehmen vonnöten sein müssen. Auch dafür hat die Stadtkasse auf zu kommen. Unsere moderne Arbeitswelt erfordert neue, flexible Betreuungsmodelle für Kinder auch an den Nachmittagen.

Ganztagsschulkonzepte haben sich in der Vergangenheit wenig bewährt und führen oftmals zu einer kräftemäßigen Überforderung der Kinder, Lehrer und Eltern. Auch die momentanen offenen Ganztagsschulangebote entsprechen oft in keiner Weise kindlichen Bedürfnissen. Es darf nicht sein, dass die Nachmittagsbetreuung nur in den Schulräumen oder gar Schulkellern statt findet! Dies soll ersetzt werden durch zeitlich flexible, schulintegrierte oder ortsnahe Nachmittagsangebote, die in Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Musikschulen und anderen externen Lehrenden (z.B. Tanzschulen, Erlebnis- und Waldpädagogen etc.) und Jugendsozialarbeitern gestaltet werden und eine offene, attraktive Alternative zu digitalen Unterhaltungsmedien darstellen.

In diesem Zusammenhang sind Museen, Büchereien und die Volkshochschule für die Augsburger Bürger kostenlos (Ausnahme: das Entleihen elektronischer Medien). Der Zugang zu Naherholungsgebieten durch kostenlosen Nahverkehr für Schüler ist zu unterstützen.

Dafür notwendige Umbaumaßnahmen sind nachhaltig zu planen, zu gestalten und durch die Stadtkasse zu finanzieren. Das Lehrerkollegium soll an den Betreuungszeiten am Nachmittag ersetzt werden durch fest angestelltes Betreuungspersonal, Studenten und Schüler höherer Jahrgangsstufen. Das fördern von kleinen Klassen ist in diesem Zusammenhang ebenfalls selbstverständlich und wird durch eine ausreichende Anzahl von eingestellten Lehrern gewährleistet. Jede Familie hat ein Anrecht auf einen Kita-Platz, die Gründung neuer Bildungseinrichtungen muss von der Stadt gefördert und vereinfacht werden.

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